Nudelteig – Nudeln selber machen

Nudeln machen glücklich – da beißt die Maus keinen Faden ab! Noch glücklicher machen sie, wenn sie selbstgemacht sind. Auch hier kann man schnell die Erfahrung machen, dass man mit wenigen guten Zutaten selber etwas umwerfend gutes herstellen kann, Nudelteig und somit Nudeln.
Selbstgeschnittene Nudeln mögen vielleicht nicht immer sehr gut aussehen, doch auch hier gibt es einige Möglichkeiten um das Auge zu verwöhnen. So habe ich einmal zu Halloween mit einer Fledermaus-Ausstechform Fledermausnudeln für eine Suppe hergestellt.

Das Grundrezept für den Nudelteig reicht für 4 Personen und eignet sich besonders gut für Nudelplatten für Aufkäufe. Hier ist es spätestens egal ob sie rechte oder linke Winkel haben. Es wird einfach nur lecker.

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Vegane Variante: die Eier  werden einfach durch Wasser ersetzt.

nudelteig

Die Zutaten:

150g Hartweizengrieß
150g Mehl (z.B. Weizen – Typ 405 oder Dinkelmehl)
2 Eier
50 ml Wasser
10g Öl
5g Salz

Die Zubereitung:

  • Gireß und Mehl mit dem Salz in eine Schüssel geben und die trockenen Zutaten vermischen.
  • Eier, Wasser und Öl hinzugeben.
  • Die Zutaten für 3 bis 5 Minuten miteinander verkneten, bis ein glatter Teig entstanden ist.
  • Nudelteig fühlt sich gerne etwas kleberig nass an. Solange er aber nicht richtig an den Händen klebt ist er in Ordnung. Sollte er zuviel kleben einfach etwas Mehl zugeben und verkneten.
  • Den Teig luftdicht einpacken und für gut 2 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
  • Nach der Ruhezeit den Teig dünn ausrollen (je nach gewünschter Stärke der Nudeln) und zuschneiden oder ausstechen.
  • Die Nudeln in kochendes Salzwasser geben und 1 bis 2 Minuten gar werden lassen.
    Je dicher die Nudel ist um so länger muss sie natürlich gar ziehen.
  • Grieß und Mehl mit dem Salz in eine Schüssel geben und die trockenen Zutaten vermischen.
  • Eier, Wasser und Öl hinzugeben.
  • Die Zutaten für 3 bis 5 Minuten miteinander verkneten, bis ein glatter Teig entstanden ist.
  • Nudelteig fühlt sich gerne etwas klebrig nass an. Solange er aber nicht richtig an den Händen klebt ist er in Ordnung. Sollte er zu viel kleben einfach etwas Mehl zugeben und verkneten.
  • Den Teig luftdicht einpacken und für gut 2 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
  • Nach der Ruhezeit den Teig dünn ausrollen (je nach gewünschter Stärke der Nudeln) und zuschneiden oder ausstechen.
  • Die Nudeln in kochendes Salzwasser geben und 1 bis 2 Minuten gar werden lassen.
    Je dichter die Nudel ist um so länger muss sie natürlich gar ziehen.
  • Nudelteig
    Die trockenen Zutaten miteinander vermischen.

Tipps rund um den Nudelteig

  • Man kann auch sehr einfach mit Dinkelgrieß und Dinkelmehl oder Maisgrieß variieren. Dieser wird mit mit Dinkel- oder Weizenmehl als ergänzende Zusatz verarbeitet.
  • Es ist sehr einfach glutenfreie Nudeln oder bei Weizengluten-Unverträglichkeit alternativen selber herzustellen.
  • Wenn man die Eier weg lässt und durch Wasser und einen Schuss Öl tauscht kann man die Nudeln auch vegan herstellen.
  • Ich liebe Muskatnuss. Somit gebe ich auch immer etwas geriebenen Muskat mit in den Teil.
  • Man kann die Nudeln vorkochen und im kalten Wasser abkühlen (abschrecken). Wenn man sie später essen will erwärmt man sie einfach indem man sie kurz in kochendes Wasser gibt oder in einer Pfanne mit etwas Fett langsam anbrät.
    In der Mikrowelle neigen die Nudeln dazu zu verkleben.
  • Dünn ausgerollt und zugeschnitten kann man die Nudelplatten für Aufläufe (z.B. Lasagne al forno) verwenden. Oder man kann auch spezielle Nudelsalate herstellen.

Variationen:

Tomatennuden:

nudelteig

Die Zutaten:

150g Hartweizengrieß
150g Mehl (z.B. Weizen – Typ 405 oder Dinkelmehl)
1 Ei
1 gehäufter EL Tomatenmark
50 ml Wasser
10g Öl
½ TL Basilikum
5g Salz

Spinatnudeln:

nudelteig

Die Zutaten:

150g Hartweizengrieß
150g Mehl (z.B. Weizen – Typ 405 oder Dinkelmehl)
1 Ei
175g Spinat (tiefgekühlt)
10g Olivenöl
5g Salz

  • Der aufgetaute Spinat wird mit dem Ei und dem Olivenöl fein gemixt und dann mit den anderen Zutaten zu einem Nudelteig verknetet.

Wenn etwas übrig bleibt

  • Den rohen Nudelteig kann man einfrieren und wieder auftauen um an einem anderen Zeitpunkt die Nudeln zu machen.
  • Die gekochten Nudeln können auch portionsweise eingefroren werden.
  • Nudeln kann man sehr gut mit etwas Fett anbraten. Wenn man Gemüsereste hinzu gibt und ein oder zwei Eier verquirlt und mit brät hat man sehr schnell ein leckeres Resteessen, dem man das weder ansieht noch so schmeckt.