Milchreis

Industriell hergestellter Milchreis aus dem Kühlregal oder das Tütchen-Gedröhne welches man in Milch kippt sind mir ein Graus. Raus kommt bei beiden eine Schleimi-Masse mit Reiskörnern. Aber kein Milchreis!
Dabei ist es eine ganz einfach zu machende Speise mit wenigen und auch günstigen Zutaten. – Gut, man(n) und Frau müssen zwischendurch umrühren. – Und sicher gehört es auch dazu, dass er das ein oder andere mal anbrennt. Aber das muss so.

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Milchreis

Die Zutaten:

250g Milchreis (Rundkorn)
1 L Milch
2 EL Zucker
10g Vanillezucker
1 Prise Salz

Die Zubereitung:

  • Die Milch mit dem Zucker und dem Salz zum kochen bringen.
  • In die Kochende Milch den Rundkornreis einrühren, Hitzezufuhr auf kleinste Stufe stellen. Deckel auf den Topf geben.
  • In den ersten fünf Minuten den Reis minütlich umrühren. – Danach gelegentlich umrühren.
  • Nach 15 Minuten die Kochplatte ganz ausstellen, Nachwärme nutzen.
  • Nach insgesamt 30 Minuten Koch- bzw. Quellzeit ist der Milchreis fertig zubereitet. Er kann nun portioniert und serviert werden.

Klassisch wird der Milchreis mit Zimt und Zucker gegessen. Traditionell darf er auf keiner bergischen Kaffeetafel fehlen. Hier wird er entweder auf Waffeln – gerne mit heißen Kirschen und Sahne gegessen – oder auch auf frischem Stuten der mit Butter bestrichen ist.

energie-milchreis

Tipp:

Wenn der Milchreis angebrannt sein sollte, dann gibt man einfach 1 bis 2 cm Wasser in den Topf, ein Päckchen Backpulver drauf und lässt den Topf über Nacht einweichen.

Milchreis

Dönekes:

Während meiner Zeit an der Puddingakkademie durfte ich natürlich auch den Milchreis kochen lernen. Im Dampfdrucktopf. – Brennt darin garantiert nicht an, außer bei mir!
Unsere Lehrerin – die berufsbedingt wohl irgendwann entschieden hatte nicht mit uns mit zu essen – fragte mich als sie den braunen Ansatz im Topf sah, was nun zu tun wäre. Geistesgegenwertig sagte ich: einweichen. Darauf hörte ich nur ein: „Nein!“ – Einen Teelöffel holen!“. Ich muss wohl sehr dumm aus der Wäsche geschaut haben. – Auf klärte sich das ganz mit dem folgenden Satz von ihr: „Ich liebe es, wenn Milchreis angesetzt ist.“ Und zog löffelnd mit Topf und Teelöffel von dannen.

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