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Reisrand – salzig und süß

Ich vermute einmal, dass es vor vierzig Jahren ein Hühnerfrikassee kaum geschafft hätte serviert zu werden, wenn es nicht vom Reisrand umringt gewesen wäre.

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Reisrand

Die Zutaten:

250g Langkornreis
1 Zwiebel
2l Wasser oder Brühe
20g Butter oder Margarine
Salz

Die Zubereitung vom Reisrand:

  • Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden.
  • In einem Topf die Butter (oder Margarine) schmelzen. Die Zwiebeln hinzu geben und andünsten.
  • Mit der Flüssigkeit ablöschen und diese zum Kochen bringen.
  • Den Reis in die kochende Flüssigkeit geben und kurz aufkochen lassen.
  • Bei kleiner Hitze den Reis abgedeckt quellen lassen. – Es sollte ständig Wasserdampf entweichen (leicht köcheln).
  • Wenn der Reis gar ist (zirka 15 bis 20 Minuten) ihn in einem Sieb abgießen.
  • Eine Reisrand-Form (Frankfurter Krans Form) ein Margarine gut einfetten.
  • Den Reis einfüllen und fest drücken.
  • Entweder die Form für 15 Minuten bei ca. 130°C Umluft im Backofen oder in leicht kochendes Wasser geben.
  • Den Reisrand auf eine Runde platte stürzen und befüllen.
Reisrand
In der Form.
Reisrand
Im Backofen.
Reisrand
Herzhafter Reisrand.

Süßer Reisrand:

Es muss ja nicht immer die herzhafte Beilage sein. Der Reisrand bietet sich auch als Dessert an.

Reisrand

Die Zutaten:

250g Rundkornreis
30g Zucker
20g Butter
1l Milch
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz

Die Zubereitung:

  • Milch, Butter,Zucker, Vanillezucker und Salz in einem Topf zum kochen bringen.
  • Den Reis hinzu geben und abgedeckt auf keinster Stufe quellen lassen.
  • Wenn der Reis weich und die Milch aufgenommen ist ihn in eine mit kaltem Wasser ausgespülte Form geben.
  • Abkühlen lassen.
  • Auf eine runde Platte stürzen.
  • Der Reisrand kann mit Zimt und Zucker bestreut werden und zum Beispiel mit Kompott oder angedickten Kirschen gefüllt und serviert werden.

Dönekes:

Kochen liegt bei uns irgendwie in der Familie. Somit mag es nicht verwunderlich sein, dass meine Schwester die Ausbildung zur Hauswirtschafterin gemacht hatte. – Das zu einer Zeit, als wir mehr als drei Fernsehprogramme hatten. Die ersten privaten waren dabei zu entstehen.
Nichts desto Trotz schaffte es meine Schwester ins Zweite-Deutsche-Fernsehen. In einem Bericht über einen Ausbildungsbetrieb wurde sie dabei erwischt, wie sie einen Reisrand mit Schwung und Können umdrehte und aus der Form befreite. – Ich hoffe, dass ich die Familientradition vor der Kamera würdig wiederholen konnte.